Vorstellung meiner Camping-Ausrüstung – Teil 2: Front Extension

Ein Urlaub ohne Zelt ist möglich, aber sinnlos!*
*Bertram Becker, 2014, frei nach Vicco von Bülow (Loriot)

Ein Grund, warum ich mich nicht für das etwas preiswertere Outwell Rockwell 3, sondern für das teurere Birdland S entschieden habe, war das Stahlrohrgestänge. Ein weiterer war das lieferbare Zubehör. Nur für das Birdland S bietet Outwell einen Erweiterungsvorbau (Front Extension) an. Damit wird das Raumangebot um ca. 2,80 m verlängert. Für 161,95 € bestellte ich ihn gleich mit bei meiner Frühbucherbestellung bei doorout.com.

Front Extension

Outwell Birdland S mit zusätzlicher Front Extension auf dem Campingplatz „International Camping Schwarzwald“ in Schellbronn.

Die Erweiterung baue ich immer dann auf, wenn der Platz auf dem Campingareal auch tatsächlich zur Verfügung steht. Habe ich nur wenig Platz, bleibt der Vorbau im Kofferraum. So brauche ich mir nie Sorgen um die Stellplatzgröße zu machen.

Aufbewahrungssäcke

Das Hauptzelt und die Erweiterung sind noch verstaut in ihren Aufbewahrungssäcken.

Im Gegensatz zum Hauptzelt ist die Erweiterung unten offen, besitzt also keinen eingenähten Fußboden. Der Vorbau wird mit Clips am Gestänge des Hauptzelts befestigt In der Mitte und am Ende wird der Tunnel durch zwei Fiberglasgestänge geformt und mit Spanngurten am Boden zusammen gehalten. Auf beiden Seiten befinden sich ebenfalls jeweils zwei große Panoramafenster.

Vorbau

Vorbau am Outwell Birdland S auf dem Campingplatz „International Camping Schwarzwald“ in Schellbronn.

Die Erweiterung dient als zusätzlicher, luftiger Aufenthaltsraum sowohl bei Regen als auch bei Sonne. Sie hat genug Platz für Tisch und Campingstühle oder für die Kochstelle. Auch als „Garage“ für mein Fahrrad habe ich den Vorbau schon benutzt. Den Boden lege ich mit einer Plastikplane und einer Picknickdecke aus. Das gibt ein sehr angenehm flauschiges Gefühl, wenn man barfuß darüber läuft. Allerdings muss man aufpassen, auf der Picknickdecke rutscht man sehr leicht aus!

Vorbau mit Picknickdecke

Glücklicherweise musste ich noch keinen Sturm mit meinem neuen Zelt erleben. Ich vermute aber mal, dass der Vorbau einen prima Windfang abgibt und wahrscheinlich ruck zuck weggeblasen würde. Deshalb gehe ich davon aus, dass ich bei starkem Wind den Vorbau sicherheitshalber abbauen würde.

Zusätzlicher Platz

Der Vorbau vergrößert das Platzangebot enorm.

Ein Zelt mit optionalem, modularem Anbau finde ich besser als ein großes Zelt. So bleibt man flexibel bei der Stellplatzwahl.

Im Teil 3 stelle ich weiteres Outwell-Originalzubehör für das Birdland S vor: Zeltunterlage und Zeltteppich.

Ein Gedanke zu „Vorstellung meiner Camping-Ausrüstung – Teil 2: Front Extension

  1. cooler Stuhl – da muss man ja Weltmeister werden !

    …freue mich schon auf alle weitere Folgen … bis hin zur digitalen Satellitenanlage mit Blauzahn Stereo-Hifi Unterstützung ;-) … unsereins Edelcamper lernt immernoch ein Quäntchen jedesmal dazu 8-)

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