Wacken 2018 #5: Freibad-Wetter!

Heute ist Dienstag, 31.7.2018. Die Nacht war zwar kurz, aber ich habe trotzdem ganz gut geschlafen. Überrascht hat mich, dass es so ab 4:00 Uhr ziemlich ruhig wurde, also dass das Dauer-Metal-Gewummere nach und nach aufhörte und man ohne Ohrstöpsel schlafen konnte.

Gegen 7:00 Uhr musste ich dann schon aufstehen. Im Zelt war es bereits so warm, dass es nicht mehr auszuhalten war. Danach folgte der Routineablauf: auf zu Bauer Willi und die morgendlichen Geschäfte erledigen! Willi betreibt ein Dusch- und Toilettencamp. Toiletten mit richtiger Wasserspülung, die ständig geputzt werden! Im Vergleich zu den Dixieklos auf dem Campground der pure Luxus. Willi wirbt mit großen Schildern „Kacken auf Wacken – 50 C. – No Limit!“.

Danach Frühstück und anschließend ins Dorf. Die Mädels wollen Merchendisezeugs shoppen. Nur wenige Bier- und Fressstände haben schon auf. Das Gewerbeamt Schenefeld erlaubt erst ab frühestens Mittwoch den Verkauf! Während die Mädels sich in die lange Warteschlange vor dem Wacken Store einreihen, gehen wir Männer in einen bereits geöffneten Biergarten. So wurde die Hitze einigermaßen erträglich.

Unsere Campchicks gehen shoppen!

Unsere Campchicks gehen shoppen!

Als wir alle wieder beisammen sind, entschließen Uwe und ich, zum Freibad zu fahren. Die anderen wollen nicht und laufen zurück ins Camp.

Uwe und ich hüpften in ein Taxi, das eigentlich schon von zwei professionellen Bloggerinen aus Kanada belegt zwar. Sie wollten zum Presse-Check-in und weil das Freibad auf dem Weg lag, durften wir mit. Während der Fährt unterhielten wir uns sehr nett und angeregt auf Englisch.

Das Wackener Freibad.

Das Wackener Freibad.

Das Freibad war rappelvoll! Auch hier war es wackenmäßig: Metalmusik, Bier und Gegrilltes. Im Wasser und auf dem 3-Meter-Brett herrschte reges Treiben. Riesengroße W:O:A-Wasserbälle wurden kreuz und quer über das Wasser geschubst.

Partystimmung im Freibad.

Partystimmung im Freibad.

Die Abkühlung im Wasser und das Schwimmen taten richtig gut! Zurück ins Dorf ging es mit dem Pool-Shuttlebus. Wir standen wie die Ölsardinen und nach dem Aussteigen waren wir eigentlich schon wieder reif für eine Dusche.

Noch gibt es freie Campgroundflächen.

Noch gibt es freie Campgroundflächen.

Zurück auf dem Campground verzogen wir uns erst Mal in den Schatten. Viel Trinken war angesagt. Gefühlsmäßig gab es heute einen Hitzerekord! Weit über 30° C! Am Abend gab es dann noch eine Push-Nachricht über die Wacken-App: es sei mit sturmartig aufziehenden Winden gegen 18:00 Uhr zu rechnen und wir sollten unsere Zelte sichern und gut abspannen. Der Sturm entpuppte sich dann aber glücklicherweise doch nur als laues Lüftchen. Es war sogar sehr angenehm, sich nach dem heißen Tag mal richtig schön durchpusten zu lassen.

Chillen im Wind.

Chillen im Wind.

Den Abend ließen wir dann wie üblich relaxt ausklingen: mit Grillen, allerlei Getränken und mehr oder weniger hochgeistigen Gesprächen.

Mitbringsel aus Köln.

Mitbringsel aus Köln.

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